Samstag, 22. Juni 2019

Opa: Ech haa wat for dat Kend - Mal wieder in Siegerländer Mundart

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Net alles basst: In der frühen Jugend passt nicht immer alles, auch wenn man "cool" sein will. (Bild/ Gestaltung: EW/ wellSi-made)



Det Annika koam itz eh e schweres Ahler. Se woar drizze un woar oft ohzefreere un feng schwenn ah zo löarrn. Dat kreejen och dr Opa Kurt unn de Oma Ingrid met, wenn‘se moa bi dn Kennern woaren. Als et werrer schlemm woar, säete hä moa zo sinnr Tochter, der Moarer va dem Annika: „Jule, dat Kend hulwert awwer oft - or nur, wenn mir doa sinn?“ „Nä, sosst och. Dat ess ee demm Ahler woahrl so. Moal esset bi de Hausaufgaben, e annermoal, wenn e dr Schoarl onner den Jongedengern wat woar orrer net gebasst hätt.“
„Wenn et daa so oft hulwert, wössde ech wat“, verzährlte nu schmunzelnd der Opa. „Fahrt em Herwst a dn Ring, aa de Mosel or Nahe. Sowitt ech weiß, wird dort alle Joahr ne Winnkönijin gewährlt. Da kaa ett betmache!“ Det Jule säete nur: „Papa!!“ Georg Hainer


Hochdeutsch

Ich habe was für das Kind
Annika kommt jetzt in ein schwieriges Alter. Sie war 13 und oft unzufreiden und fing schnell an zu weinen. Das bekamen auch Opa Kurt und Oma Ingrid mit, wenn sie einmal bei den Kindern waren. Als es wieder schlimm war, sagte Kurt zu seiner Tochter, der Mutter von Annika: „Jule, das Kind heult aber oft - oder nur, wenn wir da sind?“ „Nein, sonst auch. Das ist in dem Alter wohl so. Mal ist es bei den Hausaufgaben, ein anderes Mal, wenn in der Schule unter den älteren Kindern was war oder was nicht gepasst hat.“
Wenn es dann so oft weint, wüsste ich etwas“, erzählte nun schmunzelnd der Opa. „Fahrt im Herbst an den Rhein, an die Mosel oder Nahe. Soweit ich weiß, wird dort jedes Jahr eine Weinkönigin gewählt. Da kann sie mitmachen.“ Jule sagte nur: „Papa!!“ Georg Hainer


Siegerländer Mundart, immer mit Übersetzung, sowie Bilder, Magazine zur Heimat Siegerland und natürlich die große Mundartliste gibt es immer auf der Homepage www.buch-juwel.de 

Mittwoch, 22. Mai 2019

Mr bruchden kenn Bappbechr un „Kaffee To Go“

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Aktuell und erinnernd in Siegerländer Mundart (Platt) und Hochdeutsch



Mr drenke oos Käffche leewer gemödlich em Setze. (Foto: presseweller)

Übersetzung: Wir trinken unseren Kaffee lieber gemütlich im Sitzen. 

Mai 2019. Wie mr emm Fernseh seh un höarn, es de Weld voller Bapp- un Plastikbecher – va Milliarde wird geschwatt. Dat sall net good for de Umwelt sinn, weil de Denger üwerall römleije un entsorscht werrn mösse. Usserdem mosse de Becher produziert werrn, ob uss Plastik orrer Bappe. De Lüh schwätze va „Kaffee to go“, also „Kaffee(drenke) bim Goah.“ Fröaher bruchten mr so e Gedäh net und vor 20 Joahrn och noch net.

Statt gemödlich e Köppche Kaffee zom Fröhstöck, noamidachs or op dr Arwet e dr Pause ze drenke, mache dat veele itz onnerweijns. Se haa et vielleicht illich. Awwer waröm? Joa, de Ziere sinn „schnellläwich“, awwer Zitt kaa mr sech trotzdem nämme.
Als Kenner woarn mr gewohnt, deheim zo fröhstöcke, middachs zo esse un oawends. Manches Moal och noch nomidachs ne Dong bet Marmelade. Wenn mr zom Fußballspeelen genge, kreije mr manchmal ne Fläsche bet Melch or Wasser met orrer a Gemesch uss Wasser, Essig un Zucker. Schmog good. Dat dronke mr awwer net onnerweijns, sonnern bi ner Pause, wenn mr op dr Wees or op nr Muahr soaßen. Nur ab un zoo, wenn mr moa ne Mark e dr Däsche hadden, gengen mr zom Geschäft, kaufden ne Cola un e Bröartche und dronken un oaßen dat op der Trebbe vorm Geschäft. Op de Idee, dat em Goa or Laufe ze mache, koamen mr erscht gar net.

Opp dr Arwet
Als mr zor Arwet mossden, genge mr zo Fooß – weil de Arwetsplätze doamals noch oft e dr Näh woarn , fuhrn bem Bus orrer bem Fahrrad. Mr hadden deheim gefröhstöckt und oaßen un dronke e de Pausen. Werrer deheim goaw et baal Oawendesse. Et hätt also esofern nix gefählt. Dat hätt bes witt e de Zweidausernder Joahrn un bis itz bi oos so aagehaale. Mr haale et for wittuss gemödlicher, a nem fesde Ort zo esse on zo drenke als bim Goah. Desweje bruchden mr och kinn Plastik- orrer Bappbecher. Manche möje dat vielleicht anners seh. Ett ess äwe be veelen Denge so: Modern ess längst net emmer och besser.   (Georg Hainer)



Hochdeutsch
Wir brauchten keine Pappbecher und „Kaffee To Go“

Mai 2019. Wie wir im Fernsehen sehen und hören, ist die Welt voller Papp- und Plastikbecher – von Milliarden wird geredet. Das soll nicht gut für die Umwelt sein, weil die Dinger überall rumliegen und entsorgt werden müssen. Außerdem müssen die Becher produziert werden, ob aus Plastik oder Pappe. Die Leute reden von „Kaffee to go“, also Kaffee (trinken) beim Gehen. Früher brauchten wir so etwas nicht und vor 20 Jahren auch noch nicht.

Statt gemütlich eine Tasse Kaffee zum Frühstück, nachmittags oder auf der Arbeit in der Pause zu trinken, machen das viele jetzt unterwegs. Sie haben es vielleicht eilig. Aber warum? Ja, die Zeiten sind „schnelllebig“, aber Zeit kann man sich trotzdem nehmen.
Als Kinder waren wir es gewohnt, zu Hause zu frühstücken, mittags zu essen und abends. Manches Mal auch noch nachmittags ein Brot mit Marmelade. Wenn wir zum Fußballspielen gingen, bekamen wir eine Flasche mit Milch oder Wasser mit oder ein Gemisch aus Wasser, Essig und Zucker. Schmeckte gut. Das tranken wir aber nicht unterwegs, sondern bei einer Pause, wenn wir auf der Wiese oder Mauer saßen. Nur ab und zu, wenn wir einmal eine Mark in der Tasche hatten, gingen wir zum Geschäft, kauften eine Cola und ein Brötchen und tranken und aßen das auf der Treppe vor dem Geschäft. Auf die Idee, das beim Gehen oder Laufen zu machen, kamen wir erst gar nicht.

Auf der Arbeit
Als wir zur Arbeit mussten, gingen wir zu Fuß – weil die Arbeitsplätze damals noch oft in der Nähe waren – , fuhren mit dem Bus oder Fahrrad. Wir hatten zu Hause gefrühstückt und aßen und tranken in den Pausen. Wieder daheim, gab es bald Abendessen. Es hat also insofern an nichts gefehlt. Das hat bis weit in die Zweitausender Jahre und bis jetzt bei uns so angehalten. Wir halten es für weitaus gemütlicher, an einem festen Ort zu essen und zu trinken, als beim Gehen. Deshalb brauchen wir auch keine Plastik- oder Pappbecher. Manche mögen es anders sehen. Es ist eben wie bei vielen Dingen so: Modern ist längst nicht immer auch besser. (Georg Hainer)


Mittwoch, 17. April 2019

Karfreitag früher: Kirchgang und Ruhe

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Jesus mit Dornenkrone am Kreuz, am Westerwald gesehen. Der Himmel verdunkelt sich. Symbol für unseren Karfreitag. (Bild: wellSi-made)

Mundart: Jesus bet Dornenkrone oam Krüzze, em Westerwald geseh. Dr Hemmel verdunkelt sech. Symbol for oosen Karfreidach. (Beld: wellSi-made).


Erinnerung an Jesu Kreuzigung auf dem Berg Golgata


16. April 2019 (BuJuw). In unserer Kindheit war der Karfreitag ein stiller Tag: Das Radio blieb aus, einen Fernseher gab es die frühen Jahre nicht. Morgens stand bei uns und unseren Bekannten und Nachbarn der Kirchgang auf dem Programm – im Gemeindehaus oder in der Martinikirche.
Beim Gottesdienst wurde an das Leiden Christi, seine Kreuzigung und seinen Tod auf dem Berg Golgata bei Jerusalem erinnert, wie es auch im Neuen Testament steht und wir Kinder es im Religionsunterricht in der Schule und den Karfreitagsgottesdiensten lernten. Der Karfreitag wird seit Jahrhunderten als „besonderer Tag“ begangen, aber je nach Zeit unterschiedlich. Bei uns ist er gesetzlicher Feiertag. In der Jugend bekamen wir auch mit, dass er ein so genannter „stiller Feiertag“ ist. Zum Beispiel lief damals in Gaststätten keine Musikbox, und das Radioprogramm war angepasst an diesen Feiertag.

Stiller Tag und karges Essen
Der bei uns zu Hause stille Karfreitag war auch mit kargem Essen verbunden, ein Fastentag in vielen Belangen. Weder Fleisch noch Wurst, was beides ohnehin nicht täglich auf dem Speisenplan stand, kamen auf den Tisch. Zur Hauptmahlzeit am Mittag gab es zum Beispiel Kartoffeln und Spinat, kombiniert mit Spiegeleiern oder gekochten Eier in einer Senfsoße, häufig auch Fisch. Den kauften bei uns die Mütter zu solchen Tagen ortsnah im Konsum.
Den Wortteil „Kar“ in Karfreitag verbinden wir daher auch mit „karg“. Je nach Ableitung gibt es aber verschiedene Deutungen zu „Kar“, zum Beispiel Klage und Kummer und andere.
Der Karfreitag geht dem Osterfest voran, der „Auferstehung“. (jw)


In Siegerländer Mundart/ Sejerlänner Platt

Karfreidach fröer: Kirchgang un Roah
Erennerung ah Jesu Kreuzijung op dem Berch Golgata

16. April 2019 (BuJuw). E ooser Kendhitt woar dr Karfreidach/ Kaarfrierich e stellr Dach: Det Radio bleeb uss, en Fernsehr goaw et e dn fröae Joahrn net. Morjens stonn bi oos un oosen Bekannten und Noachboarn dr Kirchgang op dm Programm – em Gemeindehuss orrer e dr Marttinikirche. Bim Goddesdenst wuhr a det Leiden Christi, sinn Kreuzijung un sinnen Doart op dm Berch Golgata bi Jerusalem erennert – wie et em Neue Testament steahrt un mr Kenner et em Relijionsonnericht e dr Schoarl un dn Kaarfrierichs-Goddesdensten luhrden. Dr Krafreidach wird sitt Jahrhonnerden als „besonnerer Dach“ begange, awwer je noa Zitt onnerschedlich. Bi oos ess‘r gesetzlichr Feierdach. E dr Jujend bekoamen mr oach met, dat‘et e „steller Feierdach“ es. Zom Beispiel leef doamals e Gaststätten kinn Musikbox, un det Radioprogramm woar aagebasst a dn Feierdaach.

Steller Daach un karges Esse
Dä bis oos deheim stelle Karfreidach woar och bet kargem Esse verbonne, e Fastendaach en veele Belange. Werrer Fleisch noch Wurscht, wat bi oos ornehin net jeden Dach op dm Speiseplan stonn, koamen op dn Desch. Zr Hauptmoahlzitt am Meddach goaw et zom Beispiel Doffeln un Spinat, doazoo Spejeleijer or gekochte Eijer bet Senfsoße, oft och Fesch. Dänn keefe bi oos de Möörer a solchen Daae em noahe Konsum. Dat Wordstöcke „Kar“ ee Karfreidach verbenne mr desweije och bet „karg“. Je noa der Ableidung gerret awer onnerschedliche Deudunge zoo „Kar“ wie „Klae un Kummer“ un annere.
Dr Karfreidach geahrt dem Ors(ch)terfesr voran, dr „Oberstehung“. (Georg Hainer)


Hinweis: Text und Foto können unter Beibehaltung der Autorenkennungen für Berichte in Print- und Onlinemedien verwendet werden. Wir bitten aber um einen Link! Kurze Textauszüge, Zitate sind mit Hinweis auf die Urheberschaft auch in Social-Medien möglich. Das Foto und der Text oder Teile davon dürfen nicht in eigene Web- oder Social-Media-Seiten eingebaut werden. Die Urheberschaft liegt einzig bei Verlag Buch-Juwel und Autoren!! Bei Interesse einfach anfragen. Der Text beruht auf eigenen Erfahrungen und Kenntnissen! Allgemein nutzen wir zur Verifizierung von Daten und Hintergründen teils auch wikipedia.org. Der Autor lebt seit über 65 Jahren im Siegerland. Auf diese Region bezieht sich auch der Text.

Mehr zu biblischen Themen und Siegerland sowie die große Mundartliste finden Sie auch immer auf der ohne Anmeldung zugänglichen Homepage: www.buch-juwel.de

Samstag, 2. Februar 2019

Dr Wennr ess doa/ Der Winter ist da



Zwei Gedichte dazu im Gedichtsblog bei Buch-Juwel


Siegen. 2. Februar 2019 (DiaPrw). Den Winter, in Platt Wenn(e)r oder Wennder), hat Autor Georg Hainer beim Verlag Buch-Juwel (www.buch-juwel.de) aktuell auch in zwei Gedichten umgesetzt. Frost, Eis (Iss), gehen (goa) und mehr spielen dabei Rollen. Das Gedicht „Wenderzitt ess doa“ geht auf ein in Hochdeutsch verfasstes Gedicht des 1984 verstorbenen Heimatschriftstellers Ewald Weller zurück „Es friert und schneit – ist Winterzeit“. Außer damals veröffentlichten Gedichten schrieb Weller unter anderem auch die ebenfalls veröffentlichten Geschichten „Die Kräuterkathrin“ sowie zum „bunten Leben und einer Liebschaft“ auf einer Wiese vor dem Dorf, als dort Sinti und Roma für kurze Zeit ihren Aufenthalt hatten, und die im Umfeld lange bekannte und erzählte Geschichte „Der Geist aus der Steineberger Höhe“. Bis auf Fragmente zu nur noch einzelnen Arbeiten gingen die Schriftstücke in den Kriegswirren leider verloren.

Das teilweise noch vorhandene Winterzeitgedicht hat Georg Hainer ergänzt und in Siegerländer Platt übersetzt. Außerdem hat er ein neues Gedicht zum Winter im Siegerland verfasst. Beide sind, wie verlagsüblich, ebenfalls in Hochdeutsch aufgeführt. Klar, Schnee im Siegerland gab es schon immer, und es gibt ihn noch wie aktuell und wahrscheinlich noch in vielen Jahren.
Wer Interesse hat, kann diese und andere Gedichte über die Seite www.buch-juwel.de auf dem Gedichts- und Geschichten-Blog, direkt auf dem Titel anklickbar, ohne Anmeldung aufrufen und frei lesen.

Foto: Schnee bedeckt die Siegerländer Landschaft, hier bei Wilnsdorf. (Foto: presseweller)


Winterlandschaft im Wilnsdorfer Land. (Foto: presseweller)

Montag, 3. Dezember 2018

Weihnachts-Geburtsgeschichte als Gedicht

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Dr Engel verkündete dn Hirde de Geburt va Jesus. Der Engel verkündete die Geburt Jesu in Betlehem.           (c)Fotos, Repros: presseweller, Gestaltung 2018 wellSi-made




Kaiser Augustus ordnete doamals aa
zor Volkszählung mösse jedermaa.
Ett ess ee Syrien zo dr Zitt,
als ett en Verwalter noamens Cyrenius gett.
All salle zöm Registriern a ihren Herkunftsort,
so zoch ett Josef uss Nazareth un sinn schwangere Frau Maria fort.
Se machten sech op ee‘dt jüdische Land,
zor Stadt Davids, als Betlehem bekannt.
Dat koam nu alles desweije so:
Joseph gehürrde demm Huss Davids zo.
Als se doa woarn, wuhr Marias erschder Sohn geborn.
Se lääde enn e‘ne Krippe, weil sosst kinn Platz mä woar.

E dr Gäjend woarn Hirde bi den Ställ,
e Engl koam, un ett lüchtete hell.
Dn Hirde wuur nu Angst un Bang,
dat duarde awwer net so lang.
Dr Engl säede, fürchtet au net,
ech breng für alle Mensche ne freudije Noaricht bet.

Au ess heut dr Heiland geborn, verkündete hä,
Christus dr Herr uss dr Stadt Davids - die loach e dr Näh.
Ech gäe au noch e Zeiche, doamet‘er den Wäch fänd:
e Wenneln geweckelt, eener Krippe läit dat Kennd.
Doa koamen veele Engel, un de himmlische Heerschare leese et schallen:
Ehre sie Gott e dr Höhe un dn Mensche e Wohlgefallen!

De Hirde üwwerläeten un machten sech op, als de Engl woarn fort.
Zo seh, wat enn verkündet woar va Betlehem, demm wonnersam Ort.
Un se fanne Maria, Joseph un dat Kend e dr Krippe ald baal
un verzärrlten üwerall, wat ehne vam Kend gesät wuurn woar.
All die dat hörden, fanne de Geschechde wonnerlich,
Maria aber woar bewäit un beheelt alles deef enn sech.

De Hirde genge zuröck zo ihrer Herde, zom Platz,
breese un lobten Gott, weil alles so war, wie gesät, Satz for Satz.
Noa acht Dach, dat Kennd wuar beschneere, doa koam dr Name heruss.
So, wie Maria ald veel fröher vam Engel gehört, heeß et Jesus.
                                                                                                12/2018 Georg Hainer

Völlig neu und überarbeitet, hat der Siegener Verlag Buch-Juwel die Geburtsgeschichte Jesu in Betlehem bearbeitet. Die verschiedenen Versionen von Autor Georg Hainer: in Siegerländer Mundart, leicht modernisierter Originaltext nach der Bibel, Kurzversion und Sprachausgabe sowie nun neu in Reimform, wie es sie wahrscheinlich zurzeit noch nicht gibt.

Heimat Siegerland ist bei Buch-Juwel immer ein Thema. Mundart gehört dazu. Große Liste auf den Verlagsseiten, wohl sonst ebenfalls selten, nach Themen sortiert. 

Schauen Sie einfach (ohne Anmeldung) vorbei: www.buch-juwel.de 



Samstag, 1. Dezember 2018

Die Geschichte von Jesu Geburt in Sejerlänner Platt und anderen Versionen

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Engel mit Krippendarstellung. (Repro: presseweller/ wellSi-made)



Buch-Juwel bringt die "Weihnachtsgeschichte" in neuer Fassung in Siegerländer Platt, in einer Kurzversion sowie auch zum Anhören 


Siegen. 1. Dezember 2018. Die Geschichte von Jesu Geburt nach der Bibel liest sich immer wieder neu faszinierend. Jahr für Jahr ist sie während der Adventszeit und besonders zum Heiligen Abend und zur Weihnacht präsent. Autor Georg Hainer hat sie nun für den Verlag Buch-Juwel (www.buch-juwel.de) in verschiedenen Versionen zusammengestellt, unter anderem auch in der Mundart seiner Heimat Siegerland, „Sejerlänner Platt“. Im kleinen bebilderten Blättermagazin finden sich drei Versionen, außer in Mundart der Hochdeutsch-Bibeltext und eine moderne Kurzform. Zusätzlich kann die Geschichte in Mundart – alles ohne Anmeldung – über die Homepage als Sprachversion aufgerufen werden.

Die biblische Geschichte nach dem Lukas-Evangelium von der Geburt Christi in Betlehem steht Jahr für Jahr zur Weihnachtszeit in vielen Teilen der Welt im Blickpunkt. Sie wird vorgetragen und teils als kleines Theaterstück in Kirchen und anderswo aufgeführt. Es ist eben eine Geschichte, die seit über 2000 Jahren die Welt bewegt. Im neuen sechsseitigen bebilderten Blättermagazin des Siegener Verlags Buch-Juwel präsentiert Autor Georg Hainer die Geschichte umfassend in mehreren Versionen – mit Hinweis auf die Vokal-, oder im Deutschen besser, Sprach-Version.

In Mundart und ganz neu in Kurzform
Mit der Geburtsgeschichte in Siegerländer Mundart, „Sejerlänner Platt“, beginnt das Magazin. Diese neu erarbeitete Version steht Mundartfreunden und Interessierten ebenfalls in einer Sprachversion von Georg Hainer zur Verfügung. Im bebilderten Magazin gibt es einen Hinweis darauf, wo auf den Buch-Juwel-Seiten dieser gesprochene Text – ohne Anmeldung – aufgerufen werden kann.
Für alle anderen ist die Geschichte im Originaltext nach der Bibel – mit nur kleinen modernisierten Veränderungen – abgedruckt sowie ganz neu eine moderne Kurzform, die dennoch alles Wichtige beinhaltet. „Ohnehin“, sagt Autor Georg Hainer, „bleibt für mich die Geschichte nach dem Lukas-Evangelium die schönste. So, wie wir sie seit Generationen kennen, gehört und gelesen haben.“

Mit einigen Bildern
Bilder von Engeln, Lichtern und Krippe, teils im Hintergrund belassen, lockern das Magazin auf. Es sind Kunsthandwerksarbeiten, einschließlich Tiffany, und Teil einer Krippe. Sie alle vermitteln ein Stück dieses Zaubers des einstigen bedeutsamen Ereignisses, dass uns bis heute freudig bewegt.

Über die Seite „Magazine, Videos, Blogs“ auf der Buch-Juwel-Homepage ist das Magazin ohne Anmeldung aufrufbar. Auf „Magazine“ gelangen Nutzer unmittelbar über „Direktaufruf“ auf die Sprachversion in Mundart.
Lesen Sie auch die neue Reim-Form zur Geburtsgeschichte. Wie unten aufrufbar.  

Mehr Infos zu vielfältigen Beiträgen: www.buch-juwel.de

Sofern Ausdrucke, einzelne Texte oder PDF-Seiten gewünscht werden, bitte anfragen. 

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Herbst im Siegerland zur Kinderzeit


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Herbstbunt in Siegen am Rosterberghang. (Alle Fotos: (c) presseweller)


Kastanien sammeln, Erntedank und Drachen steigen lassen



3. Oktober. Siegen. Wenn sich mit dem Oktober die Wälder nach und nach verfärben und in den Gärten nach der Ernte „aufgeräumt“ wird, dann ist das eine besondere Zeit. Das war für uns Kinder auch in den 1950er-Jahren so. Die Luft ist kühler als im Hochsommer, und teils gibt es bereits Bodenfrost. Neben hin und wieder windigem Wetter und Regen sind es die Sonnentage, die dieser Jahreszeit zu ihrem Glanz verhelfen, in den „goldenen Herbst“ eintauchen lassen, der die Natur in einen Rausch der Farben versetzt.

Die früher einsetzende Dunkelheit bedeutet „kürzere“ Tage fürs Spielen im Freien. Zu unserer Kindheit galt noch die normale“, die „richtige“ kalendarische Zeit, nach der sich die Natur ausrichtet. Mit Uhr umstellen sowie der „Sommer-“ und der fälschlich „Winterzeit“ genannten Periode hatten wir nichts am Hut, bevor die Politik „an der Zeit gedreht“ hatte. Heute sagen viele „wat for e Blödsinn“. Nun, vielleicht wird es irgendwann wieder geändert. Die EU hatte vor wenigen Wochen die völlig unrepräsentative Umfrage gestartet. Die Mehrheit der Teilnehmer hatte sich dafür ausgesprochen, die Zeitumstellung abzuschaffen.



Doffeln (Kartoffeln) eingekellert, herbstlicher Schmuck mit Kürbis. 


Danke für die Ernte
Nach der Ernte, wenn Obst, Gemüse und die Feldfrüchte eingebracht sind und Stoppelfelder zurückbleiben, gilt es „danke für die Ernte“ zu sagen. Das gilt nicht nur für bäuerliche Betriebe, sondern für alle. Schließlich tragen die Produkte zu unser aller Versorgung bei. Jahr für Jahr kellerten wir einige Zentner Kartoffeln ein. Das Erntedankfest wird Anfang Oktober gefeiert, oft am 1. Oktobersonntag. Es gibt verschiedene Termine. Auf jeden Fall besuchten wir und Nachbarkinder mit den Eltern zum Fest das Gemeindehaus oder die Kirche. Der Altarraum war mit Ähren und Früchten festlich geschmückt, so wie es heute ebenfalls noch oft ist. Schön. Auf manchen Dörfern gab es auch geschmückte Erntewagen und mehr. Kurz: Das Erntedankfest war für uns ein besonderer Tag!

Gemütliche Zeit trotz der Zeugnisse
Die frühe Dämmerung ließ uns bereits an die Weihnachtszeit erinnern: Lange kann es nicht mehr dauern. Der Martinstag mit Laternenumzügen lieferte bereits eine gute Einstimmung. Wir sangen „St. Martin ist ein guter Mann, ...“ und andere. In der Straße fanden sich auch vor diesem Tag "Laternen-Kinder" zusammen. Die einen hatten einen „Mond“, die anderen die klassischen zylinderförmigen Laternen mit den Falten und in unterschiedlichsten Farben von Gelb und Rot bis Hellblau. Wir sangen „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne ...“ und klingelten an mancher Haustüre in der Hoffnung auf ein kleines Extra, ein paar Bonbons, etwas Schokolade oder einen Groschen. Für dieses Zehn-Pfennig-Stück konnten wir früher sogar noch etwas kaufen, zum Beispiel einen Lutscher. Ob man das mit einem Fünf-Cent-Stück auch kann, sei einmal dahingestellt. So mancher sagte heute „Fröaer bekoomst de noch wat ford Geld“ (Früher bekamst du noch was fürs Geld).

Die Schulkinder hatten Herbst- oder Kartoffelferien. Aber nicht nur das. Vor den Ferien gab es die Zwischenzeugnisse, „Giftblätter“. Da konnte es zu Hause hier und da auch Knatsch geben oder zumindest die Ermahnung: „Itz mosst de dech moa op dn Hoerseboarem setze“ (Jetzt musst du dich mal auf den Hosenboden setzen), kurz, „du musst dich nach den Ferien mehr anstrengen!“ Andere hatten gute, die meisten hatten durchschnittliche Zeugnisse, was sich in Lob oder Zufriedenheit ausdrückte. In unseren Kreisen gab es für gute Zeugnisse kein Geld, wie es heute oft anders üblich ist.
Abgesehen vom Laternenrundgang, bei dem teils auch die Mütter mitgingen, mussten wir vor der Dunkelheit zu Hause sein. In unserer Straße am Siegener Rosterberg sorgten die Gaslaternen, die jeden Abend von einem zuständigen Mitarbeiter der Gaswerke oder Stadt bedient wurden, für ein angenehmes dunkel-gelbes Licht. Zu Hause war der Herd oder der Ofen „gestocht“ (in Betrieb) und sorgte für wohlige Wärme. Dafür mussten vorher genug Kohle, Briketts und Holz eingetan werden. Wir trugen das Heizmaterial in Eimern in den Keller oder bis ans Kellerfenster. Heizungen gab es in unserer Straße noch kaum.
Wie wir hatten viele noch keinen Fernseher. Wir hörten an Herbst- und Winterabenden noch Hörspiele am Radio, spielten oder sangen zusammen und gingen für heutige Verhältnisse früh zu Bett. Wenn die Zeit rückte, hieß es „Itz awwer ab eed Bedde“ (Jetzt aber ab ins Bett).



Fleißig gebaut, der Schwarz-Rot-Gold-Drachen.  



Wenn die Drachen steigen
Das Siegerland mit seinen vielen Tälern und Höhen, bot uns auf
den Hügeln viele freie Flächen. Für uns war das oben am Rosterberg die Radschläfe, die damals noch nicht bebaut und damit ein willkommenes Gelände fürs Fußballspiel und im Herbst fürs Drachensteigen war. „Mr wonn moa enn schöarne Drache baue“ (wir wollen mal einen schönen Drachen bauen). Die Väter hatten, teils mit den Kindern zusammen, Drachen gebaut – aus Holzleisten, buntem pergamentartigem Papier, mit langen „Schwänzen“ und Schnur zum „Ausfahren“. Die verschobene Vierecksform war – neben einigen anderen Formaten – üblich. Damit ging es dann auf die „Schläfe“. Meist waren wir zu mehreren. Dann ging es je nach Wind los. Die Drachen wanden sich in die Höhe. Wir mussten Seil „zugeben“ oder je nach Wind wieder einholen. Wenn wir es noch nicht richtig konnten, halfen die Väter oder Mütter nach und zeigten uns, wie es geht. Abstürze waren aber dennoch nicht ausgeschlossen. Für uns Kinder waren das erlebnisreiche, rundum gute Tage. In heutiger Zeit sehen wir zur Herbstzeit oft auf dem Wiesengelände am Giersberg und in Wilden viele bunte Drachen in verschiedenen Formen am Himmel: schön und an unsere Kindheit erinnernd.



Aus den glänzenden Kastanien bauten wir Männchen. 


Bunte Wälder und Kastanien
Noch während die Äpfel und Birnen zu Ende reiften, hingen auch die Kastanien mit ihrem stacheligen grünen Außengehäuse an den Bäumen. Manche waren schon auf der Erde gefallen und „geplatzt“. Da lagen sie vor uns, die einfach schönen glänzend-braunen Kastanien, die wir zum Beispiel auf dem Eintrachtgelände in Siegen fanden. Unten auf der „Eintracht“ steht heute die Siegerlandhalle. Wir trugen die Kastanien nach Hause. Dienten sie einerseits zur herbstlichen Dekoration, bastelten wir mit Mutter, älteren Geschwistern oder allein Männchen und anderes daraus. Dazu brauchten wir dünne Holzstücke. Streichhölzer waren ideal. Der rote „Feuerkopf“ war vorher entfernt worden. Jeder kann sich vorstellen, dass so die Abende nicht langweilig wurden. Das alles, von den Drachen bis zu den Kastanien, war auch viele Jahre später so, als wir selbst Eltern waren. So schließen sich doch schlussendlich nicht die Erfahrungen, Erkundungen und der Lebenskreis, sondern vieles wird von Generation zu Generation weitergetragen und lebt fort, wenn teils auch in anderer Form.


Herbststimmung im Siegtal bei Nenkersdorf. 


Es ist nicht überall so, aber bei uns im Siegerland mit den Haubergen, Nieder-, Misch- und Nadelwäldern ist es so, dass sich Wälder und Landschaften im Herbst in einem wahren Farbrausch zeigen. So kennen wir es seit der Kindheit, und es ist bis heute so. Nein, wir brauchen nicht die sicher ebenfalls schönen Bilder aus anderen Regionen und vielen Teilen der Welt, wir haben sie vor der Haustüre. Es ist ein magisches Farbenspiel aus Grün, Rot, Braun und Gelb, dass an allen Ecken zu sehen ist. Und natürlich zeigen sich alle Farben in immer wieder anderen Nuancen, Einfärbungen. Eine bunte Wunderwelt, die uns die Natur seit jeher – und sicher immer weiter – bietet! Faszinierend.

„Mr sinn gern Sejerlänner“ sae veele. Joah, häst räächt.“ (Wir sind gern Siegerländer, sagen viele. Ja, du hast recht.)  Georg Hainer

Hinweise: Fotos aus verschiedenen Jahren. Örtlichkeiten können sich verändert haben. Irrtum bleibt zu allen Darstellungen stets vorbehalten. Es gibt eine große Auswahl an Herbstfotos aus dem Siegerland und anderen Regionen. Bei Interesse bitte bei Buch-Juwel oder Presseweller anfragen.

Autor Georg Hainer: Georg Hainer hat die Texte zu den Siegerland-Büchlein des Verlags verfasst sowie zig Geschichten, Gedichte und Beiträge zum Siegerland. 

Verlag Buch-Juwel: Der Siegener Verlag gibt im kommerziellen Bereich Heimatbücher heraus sowie Poster. Nicht kommerziell sind die verschiedenen Blogs, Magazine und Beiträge, die ohne Anmeldung über die Internet-Seite www.buch-juwel.de aufgerufen und frei gelesen werden können.  Das gilt auch für die Mundartseiten mit zahlreichen Begriffen, einschließlich kurzen Übersetzungen und Erläuterungen.