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Freitag, 10. Juni 2016

Neue Gedichte: Heimat Siegerland


Der Backes von Langenholdinghausen. Er ist einer von vielen Siegerländer Backhäusern heutiger Zeit. (Foto: (c) presseweller)

Für so viele Menschen ist das Siegerland Heimat, selbst dann, wenn sie nicht mehr hier wohnen. Es sind die Örtlichkeiten und die Freunde von früher, zu denen man vielleicht heute noch Kontakt pflegt oder pflegen kann. Schließlich gehen die Jahre dahin. Sie schmelzen wie Butter in der Sonne. Aber ob von außerhalb oder noch hier wohnend: Es ist das Pfund der Erinnerungen, das im Kopf und vor allem im Herzen bewahrt wird.
Der Siegerländer Autor Georg Hainer hat in den großen See der Erinnerungen nochmals einige schillernde Tropfen gegeben, die sich mit der Heimat beschäftigen, einmal, beim Gedicht "Heimatgedanken", das in Siegerländer Platt verfasst ist - Übersetzung inklusive - und an Backes, Eichenwälder und Hauberg erinnert, zum anderen, bei "Raus in die Ähl" , das eine Szenerie aus den 1950er-Jahren vom Rosterberg in Siegen  beschreibt. Die kleine, von Wald umgebene Bank, auf der man gerne zusammensaß und gemeinsam schwätzte und sang - romantische Abende.
So vieles hat sich verändert ...!
Über die Seite www.buch-juwel.de können die Gedichte ohne Anmeldung aufgerufen werden.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Siegen früher: Geschäfte an jeder Ecke und die ersten Autos in den Straßen

Teil 3 von "Rosterberg und anderswo" / Vom Geldbriefträger über erste Autos bis zu vielen Einkaufsmöglichkeiten in den 1950er- und -60er-Jahren / 16 Seiten zum Erinnern/ In der Eintracht mit Johanneskirche und in der Ähl/ Viel Grün in Gärten und Wäldern




Von seitlich der Koblenzer Straße über Peter- und Paul-Kirche bis zur Eisernhardt. Links hinten ist die Diesterwegschule zu sehen. (Bild/ Montage: presseweller)

Siegen. 25. Mai 2016 (DiaPrW). Das waren noch zum Teil praktische Zeiten, und so mancher wird sich gerne erinnern, als es in Wohngebieten wie am Rosterberg in Siegen sowie auch in anderen Wohnvierteln und Orten überall Geschäfte gab. Bäcker, Fleischer, Obst, Gemüse und Lebensmittel sowie Frisör und Schuster – alles nah. Da kam sogar noch der Geldbriefträger ins Haus. Es war die Nachkriegszeit der 1950er, als es auf der Eintracht noch die Johanneskirche und den Löschteich gab. Der Verlag Buch-JuWel legt nun die dritte Ausgabe des bebilderten Magazins „Früher in Siegen – Am Rosterberg und anderswo“ mit reichlich Lesestoff auf insgesamt 16 Seiten vor. 

Da werden für viele nicht nur Erinnerungen wach, sondern jeder kann auch einen Vergleich zu heute ziehen. Schön: Das Magazin zum Blättern ist über die Homepage (buch-juwel.de) ohne Anmeldung frei zum Lesen aufrufbar.


Einmal mehr geht es im Magazin um eine Fülle von Themen aus den 1950er- und -60er-Jahren, die sich rund um das Wohngebiet Rosterberg und etwas darüber hinaus drehen, stellvertretend für viele andere Örtlichkeiten. Im 16-seitigen Blättermagazin gibt es jede Menge Lesestoff und und lässt diejenigen, die sich erinnern, sagen: „Ach ja, so war das früher!“ Jeden Vormittag zog der im Viertel bekannte Briefträger durch die Straßen, und auch der Geldbriefträgr kam noch, um zum Beispiel die Rente bar auszuzahlen. Wie schön. Bald standen die ersten Autos in den Straßen, und man ging zum Gottes- oder Kindergottesdienst in die Eintracht, wo später die Siegerlandhalle gebaut wurde und die Kirmes ihren Platz bekam. Alte und neuere Fotos ergänzen das informative und unterhaltsame Magazin. Über die Seite „Magazine, Videos, Blogs“ auf www.buch-juwel.de kann das Magazin zum Blättern „Früher in Siegen, Teil 3“ ohne Anmeldung aufgerufen und gelesen werden.